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Zur Feierstunde aus Anlass der staatlichen Anerkennung der SEMA-Schule, sowohl des Gymnasiums als auch der Realschule, hatte sich am vergangenen Freitag, 03. Februar 2012, eine höchst ansehnliche Festversammlung in der SEMA eingefunden und dadurch der Feier einen ansprechenden, würdevollen Rahmen verliehen. Neben all den Glückwünschen wurde dabei das engagierte und erfolgreiche Wirken der noch jungen SEMA-Schule nachhaltig gewürdigt und ihre Gleichwertigkeit mit den staatlichen Gymnasien und Realschulen bescheinigt. Im Namen des Schulträgers, des Türkisch-Deutschen Bildungsvereins e.V., begrüßte dessen Vorstandsvorsitzender Ali Yildirim eine stattliche Anzahl von Ehrengästen aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, ebenso aus Stadtverwaltung und Schulwesen sowie von nahestehenden Institutionen und Organisationen. Abschließend betonte er, dass der freundlichen Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Mannheim, sowie großem Engagement von Eltern, Unternehmen und Förderern mit zu verdanken sei, dass sich die interkulturell ausgerichtete SEMA-Schule in der Metropolregion Rhein-Neckar so erfolgreich etablieren konnte.
Als Repräsentantin der Stadt übermittelte Frau Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb im Rahmen ihres Grußwortes die Gratulation der Stadt Mannheim. Mit besonderer Anerkennung würdigte sie den Mut und das vorbildliche Engagement der Schulgründer, die ihre pädagogische Vision beharrlich und erfolgreich realisierten und gemeinsam mit der gesamten SEMA-Schulgemeinschaft gerade heute auf das Erreichte zurecht stolz sein dürften. Schulleiter Nuh Duran ließ die Geschichte der SEMA-Schule Revue passieren, die im September 2006 vom Türkisch-Deutschen Bildungsverein e.V. zunächst als Gymnasium gegründet worden war und sich derzeit im sechsten Unterrichtsjahr, also in Klassenstufe 10 befindet. Wegen des ein Jahr späteren Beginns sind die Realschüler erst in der 9. Klasse angelangt. „Die Staatliche Anerkennung ist ein wichtiger Meilenstein für uns!“, freute er sich, auf dem Weg zum ersten Abitur bzw. zum ersten Realschulabschluss an der SEMA-Schule. Aktuell unterrichten derzeit in Gymnasium und Realschule zusammen 25 Lehrer auf der Grundlage des baden-württembergischen Bildungsplans insgesamt 263 Schülerinnen und Schüler, verteilt auf 13 Klassen. Allesamt mit steigender Tendenz, wachsen doch beide Schularten alljährlich um eine weitere Klassenstufe. Besonders attraktiv ist die SEMA-Privatschule durch ihren Ganztagsbetrieb sowie den besonderen Vorzug kleiner Klassen; die durchschnittliche Klassenstärke liegt bei nur 20 Schülern. Allein schon dadurch ist eine intensive Förderung der einzelnen Schüler angezeigt. Nachdem es aufgrund des erfreulichen Wachstums der SEMA-Schule im bisherigen Gebäude in der Hans-Thoma-Str. 34 (Mannheim-Neuostheim) allmählich zu eng wird, wird im Frühjahr 2012 der Grundstein für eine großzügig angelegte Schulhauserweiterung gelegt. Auf dem freien Schulgelände zur Dualen Hochschule hin wird ein neues Schulgebäude errichtet, das voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2014/2015 bezogen werden kann. Im Namen des Beirats, des schulischen Beratungsgremiums aus vier versierten, im Ruhestand befindlichen Pädagogen aus Schulaufsicht bzw. Schulleitung, stellte der ehemalige Direktor des Moll-Gymnasiums und CDU-Stadtrat Klaus Fritz die Integration als zentralen Schwerpunkt der SEMA-Schule in den Vordergrund. Die Schule sei offen für Schülerinnen und Schüler aus allen Kulturkreisen und Nationen, und sehe sich als sinnvolle Ergänzung des breitgefächerten Mannheimer Bildungsangebots. Zusammen mit seinen Glückwünschen versprach Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Fulst-Blei, dass Baden-Württemberg die finanziellen Zuwendungen für Privatschulen erhöhen wolle. Als staatlich anerkannte Schule könne nun auch die SEMA-Schule von diesen Zuschüssen profitieren; im Koalitioansvertrag seien 80% als Förderung vorgesehen. Abgerundet wurde die Feierstunde zur staatlichen Anerkennung der SEMA-Schule mit einem kalten Buffet, dessen Köstlichkeiten die Gäste zum weiteren Verweilen einluden und zum interessierten Gedankenaustausch anregten.
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